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14.07.25

stahlgitterzaun-sl

Der perfekte Zaun in 7 Schritten

Ein hochwertiger Zaun vereint Funktionalität, Ästhetik und Sicherheit und stellt in vielen Fällen das erste sichtbare Element einer Außenanlage dar. Für Garten- und Landschaftsbauer sowie professionelle Zaunbauer ist der Zaun deshalb ein entscheidender Bestandteil moderner Außenraumgestaltung.

Hier zeigen wir Ihnen in 7 klaren Schritten, wie Sie den „perfekten Zaun“ professionell planen, umsetzen und langfristig instand halten, damit Sie Zeit sparen, Fehler vermeiden und Kunden nachhaltig begeistern.

Inhaltsverzeichnis

Schritt 1: Bedarf & Nutzung ermitteln
Schritt 2: Gelände & Umgebung analysieren
Schritt 3: Rechtliche Rahmenbedingungen klären
Schritt 4: Material & Design auswählen
Schritt 5: Fundamente & Montage vorbereiten
Schritt 6: Fachgerechte Montage
Schritt 7: Abnahme & Pflegehinweise

Schritt 1: Bedarf & Nutzung ermitteln

  • Welche Funktion soll der Zaun erfüllen? (Sichtschutz, Sicherheit, Design)
  • Privat vs. Gewerbe – unterschiedliche Anforderungen
  • Ziel: Klare Zieldefinition für Material- und Designwahl

Praxis-Tipp:
Fragen Sie aktiv nach den Beweggründen Ihres Kunden. Wer z. B. Kinder im Haushalt hat, legt besonderen Wert auf Sicherheit und Stabilität.



Schritt 2: Gelände & Umgebung analysieren

  • Vermessung, Geländeneigung, Bodenbeschaffenheit
  • Einflussfaktoren wie Wind, Wurzeln, Nachbargrenzen
  • Bestandsaufnahmen und Fotos anfertigen
  • Einsatz von Lasertechnik oder Drohnen

Best Practice:
Verwenden Sie Lasermessgeräte oder Drohnen für exakte Vermessung. Dokumentieren Sie die Gegebenheiten mit Fotos und Notizen – ideal für Angebots- und Ausführungsplanung.



Schritt 3: Rechtliche Rahmenbedingungen klären

  • Bauvorschriften, Nachbarschaftsrecht, Zaunhöhe
  • Grenzbebauung, kommunale Vorgaben
  • Dokumentation: Wer genehmigt was?
  • Tipp: Zusammenarbeit mit örtlichem Bauamt lohnt sich

Tipp:
Binden Sie den Kunden frühzeitig ein und dokumentieren alle Absprachen schriftlich. Bei Unsicherheit lohnt sich ein kurzer Anruf beim örtlichen Bauamt.



Schritt 4: Material & Design auswählen

  • Überblick: Stahl, Aluminium, Holz, WPC, Gabionen
  • Witterungsbeständigkeit, Pflege, Lebensdauer
  • Kombination von SichtschutzToren, Zier-Elementen
  • Empfehlungssystem nach Kundenanforderung

Praxis-Tipp:
Nutzen Sie einen Online-Konfigurator, um Design und Materialwahl gemeinsam mit dem Kunden durchzuspielen – ideal für Visualisierung und Entscheidungsfindung.


Material
Vorteile
Nachteile
Stahlextrem langlebig, stabil, sicherschwer, teuer
Aluminiumleicht, rostfrei, modernes Designetwas teurer als Holz
Holznatürlich, individuell gestaltbarpflegeintensiv, witterungsempfindlich
WPCpflegeleicht, holzähnlichnicht ganz so stabil wie Stahl
Gabionenmodern, schalldämmend, pflegefreihoher Montageaufwand


Schritt 5: Fundamente & Montage vorbereiten

  • Tiefgründung, Punktfundamente, Pfostenträger
  • Vorbereitende Maßnahmen: Erdarbeiten, Absteckung, Schnurgerüst
  • Zeitplanung und Logistik
  • Checkliste für die Baustellenorganisation

Achtung:
Unterschiedliche Materialien benötigen unterschiedliche Fundamenttiefen. Berücksichtigen Sie Frosttiefe und Bodenklasse!



Schritt 6: Fachgerechte Montage durchführen

  • Einsatz von Spezialwerkzeugen (Bohrgerät, Richtlatten, Wasserwaage)
  • Teamkoordination – wer macht was?
  • Qualitätssicherung bei jedem Bauabschnitt
  • Dokumentation: Fotos, Messprotokolle

Praxis-Tipp:
Nutzen Sie hochwertige Montagewerkzeuge und arbeiten Sie systematisch im Team – das spart Zeit und sorgt für ein sauberes Erscheinungsbild.



Schritt 7: Abnahme & Pflegehinweise

  • Endkontrolle mit dem Kunden
  • Übergabeprotokoll
  • Pflege- und Wartungsplan (nach Materialtyp)
  • Optional: Wartungsvertrag oder Nachsorgeangebot

Extra-Service:
Bieten Sie einen Wartungsvertrag oder eine kostenlose Nachkontrolle nach 12 Monaten an – das steigert die Kundenbindung.